Spezielle Katzenmedizin

Spezielle Katzenmedizin

Große Freude am Umgang und ein besonderes Interesse an Katzen hat die beiden Praxisinhaberinnen dazu bewegt, eine einjährige Fortbildung für spezielle Katzenmedizin zu besuchen. Nach bestandener Prüfung haben beide nun das Zertifikat „General Practitioner in Feline Medicine“. Wir sind Mitglieder der „International Society of Feline Medicine“ und Gründungsmitglieder der AG Katzenmedizin der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft und legen besonderen Wert auf die Bedürfnisse der Katzenpatienten.

Die Haustier-Hitliste:

Die Katze hat den Hund als beliebtestes Haustier vor einigen Jahren abgelöst. Ein Besuch beim Tierarzt stellt für die Katzenbesitzer jedoch oft ein Problem dar, weil er mit viel Stress für ihren Liebling verbunden sein kann. Wir bieten Kompetenz in der Katzenmedizin und besonders einfühlsamen Umgang mit ihrer Katze.

Cats only - separater Katzenwartebereich:

Mit der Abtrennung eines Bereiches im Wartezimmer als Katzenwartezone möchten wir die Wartezeit so stressarm wie möglich halten.

Häufige Krankheiten bei Katzen

  • Zahnprobleme (FORL)
  • Nierenprobleme
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Herzprobleme
  • Hypertonie (Bluthochdruck)

 

FORL Katze

FORL steht für Feline Odontoklastische Resorptive Läsionen und zählt als solche zu den schmerzhaftesten Erkrankungen der Katze. Jede zweite bis dritte Katze ist betroffen. Findet sich eine Läsion, ist es wahrscheinlich, dass weitete vorhanden sind. Die Ursache ist bisher nicht bekannt. Spezielle körpereigene Zellen, sogenannte Odontoklasten, lösen dabei Zahnsubstanz auf. Dieses passiert zunächst im Zahnwurzelbereich und somit mit bloßem Auge nicht sichtbar. Im weiteren Verlauf kann auch die Zahnkrone Läsionen zeigen. Im Anfangsstadium zeigen die Tiere sich unauffällig. Bekommen die Läsionen dann jedoch Kontakt zur Maulhöhle und den dortigen Bakterien, entwickelt sich die extreme Schmerzhaftigkeit. Die beste Behandlung liegt in der Entfernung der betroffenen Zähne

Die chronische Niereninsuffizienz

Die chronische Niereninsuffizienz ist eine schleichend fortschreitende Erkrankung der Niere, wobei die Schädigung der Niere nicht heilbar ist. Die Niere ist ein sehr kompensationsfähiges Organ, erst wenn über 75% des funktionellen Gewebes geschädigt sind wird die Problematik für den Besitzer erkennbar und sogar dann noch oft wenig deutlich. Nur durch Blutuntersuchungen lässt sich die chronische Niereninsuffizienz sicher erkennen. Je früher diese erkannt wird, umso besser ist sie behandelbar.

Erste Anzeichen sind:

  • Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust
  • Zahnfleischentzündungen
  • struppiges, glanzloses Fell
  • Erbrechen
  • manchmal plötzliches Erblinden (durch Bluthochdruck)

Schilddrüsenüberfunktion

Die Schilddrüsenüberfunktion ist die häufigste Hormonproblematik der älteren Katze. Ursache sind meist gutartige Wucherungen der Schilddrüse, so dass diese vermehrt Hormone produziert und ausschüttet und der Körper auf Hochtouren läuft. Eine Diagnose mittels Blutuntersuchung ist relativ einfach möglich. Im  Anfangsstadium kann das Schilddrüsenhormon T4 aber auch noch im  Normalbereich liegen und eine erneute Blutuntersuchung einige Wochen später notwendig machen.

Symptome sind:

  • Gewichtsverlust bei gesteigertem Appetit
  • gesteigerte Wasseraufnahme, Urinmenge erhöht
  • „schütteres“ Fell
  • Unruhe, Nervosität (bis hin zu leichter Aggressivität)
  • Durchfall, Erbrechen

 

Bluthochdruck

Da der Bluthochdruck (Hypertonie) eine relativ häufige Problematik bei Katzen auch im Zusammenhang mit anderen Krankheiten ist, bieten wir insbesondere für Katzen die nicht-invasive Blutdruckmessung im Rahmen des Senioren-Check-ups an. Bleibt der Bluthochdruck unerkannt bzw. unbehandelt, können daraus ernste Folgen wie Blindheit durch Netzhautablösung, Herzinsuffizienz oder Nierenschäden resultieren.